Ausgewähltes Thema: Einflussreiche Bewegungen in der Geschichte des Grafikdesigns. Begleite uns durch Epochen, die Sehgewohnheiten radikal verändert haben – von schwungvollen Ornamenten bis zu digitalen Systemen. Lies mit, kommentiere deine Lieblingsbeispiele und abonniere, um keine neuen Geschichten zu verpassen.

Organische Linien des Jugendstils

Die schwungvollen Plakate des Jugendstils, etwa von Alphonse Mucha, verbanden florale Ornamente mit handwerklicher Eleganz. Sie machten Reklame zur Kunst und Straßen zu Galerien. Teile in den Kommentaren dein Lieblingsplakat und erzähle, warum dich diese Formen immer noch berühren.

Bauhaus: Form folgt Funktion

Das Bauhaus verschob den Fokus hin zu Klarheit, Modularität und industrieller Reproduzierbarkeit. Typografie, Primärfarben und reduzierte Geometrie prägten das neue Sehen. Welche Bauhaus-Arbeit hat dich geprägt? Schreib uns und diskutiere mit der Community über funktionale Schönheit.

Übergänge und Brüche

Zwischen Jugendstil und Bauhaus liegt ein spannender Lernprozess: weg vom Ornament, hin zum System. Eine Professorin erzählte mir, wie ein altes Plakat neben einer Bauhaus-Broschüre ihre Studiengruppe spaltete – Emotion gegen Logik. Und genau dort beginnt Gestaltungsreflexion.

Der Schweizer Stil: Raster, Klarheit, internationale Typografie

Das Raster ist keine Fessel, sondern ein leiser Dirigent. Es strukturiert Raum, Tempo und Hierarchien, ohne sich vorzudrängen. Probier aus, ein Poster mit und ohne Raster zu bauen, und teile deine Erkenntnisse über Rhythmus, Balance und Ruhe im Layout.

Konstruktivismus und politische Grafik: Gestaltung als Werkzeug

Der Konstruktivismus nutzte diagonale Achsen, starke Kontraste und geometrische Elemente, um Dringlichkeit zu erzeugen. Der berühmte rote Keil schnitt sich in das Bild wie eine Parole. Diskutiere mit uns: Wie viel Pathos verträgt politische Grafik heute noch?

Konstruktivismus und politische Grafik: Gestaltung als Werkzeug

Fotomontage verband Realität und Rhetorik. Sie war schnell, prägnant und kompromisslos. Plötzlich sprachen Plakate wie Schlagzeilen. Teile eine Montage, die dich verstört oder überzeugt hat, und beschreibe, wie Komposition deine Wahrnehmung lenkte.

Psychedelia: Farbe als Klang

Psychedelische Poster ließen Buchstaben tanzen, als wären sie Gitarrenriffs. Überlagerte Farben, vibrierende Konturen, optische Verdichtung. Welche Musik hörst du, wenn du solche Plakate analysierst? Teile Playlists und zeige, wie Sound deine visuelle Wahrnehmung schärft.

Memphis und die Frechheit der Formen

Memphis feierte Muster, Punkte, Zacken, Pastell und Pop. Es war eine Absage an den Ernst. In Workshops lasse ich Studierende „Regelbruch-Poster“ bauen – erstaunlich, wie präzise Chaos wirken kann. Poste dein Ergebnis und erzähle, welche Regel du zuerst gebrochen hast.

Digitale Avantgarde der 80er/90er

Frühe Desktop-Publishing-Experimente sprengten Raster und setzten Layer wie Collagen. April Greimans digitale Collagen öffneten das Feld. Welche frühen digitalen Artefakte inspirieren dich heute noch? Kommentiere und vergleiche, was damals roh war und heute kultig wirkt.
Weniger ist mehr – aber warum?
Minimalismus ist kein Stil, sondern eine Denkweise. Er filtert Ablenkung, legt Gewicht auf Hierarchie und Licht. Erzähle uns von einem Projekt, das erst durch Reduktion funktionierte, und beschreibe, welche Elemente du bewusst opfertest, um Klarheit zu gewinnen.
Negativer Raum als Erzähler
Leere lässt Bedeutungen atmen. Negativer Raum formt Figuren, führt Blicke und schafft Spannung. Sammle drei Beispiele, in denen Leere die Pointe trägt, und berichte der Community, wie du Abstände misst, damit Stille wirklich spricht.
Zeitlose Systeme in Markenidentitäten
Von Braun bis zeitgenössischen Tech-Marken zeigt sich: Ein starkes System überlebt Trends. Welche Designrichtlinien helfen dir, Marken langfristig konsistent zu halten? Teile Erfahrungen und Tools, die deine Typo, Farben und Layouts über Jahre kohärent machen.

Indische Filmplakate und Handlettering

Leuchtende Farben, handgemalte Stars, lebendige Letterings – indische Plakattraditionen sind visuelle Straßenpoesie. Teile ein Beispiel, das dich begeistert hat, und beschreibe, wie Handwerk und Improvisation einzigartige Identität jenseits digitaler Perfektion schaffen.

Afrofuturismus und Négritude

Zwischen Poesie, Politik und Sci-Fi entstehen Bildwelten, die Vergangenheit heilen und Zukunft entwerfen. Kennst du Projekte, die diese Haltung in Typografie oder Illustration zeigen? Poste Links und erzähle, wie kulturelle Wurzeln Formen und Farben transformieren.
Heute wechseln wir fließend zwischen Raster und mathematischer Kurve. Diese Hybridität ermöglicht Präzision und Persönlichkeit. Welche Tools nutzt du, um beides zu vereinen? Teile Workflows und erzähle, wo du Grenzen oder überraschende Synergien entdeckt hast.
Variable Fonts erlauben Achsen für Gewicht, Breite oder optische Größe – eine Identität wird zur Skala. Zeige dein Lieblingsbeispiel, erkläre die Achsenwahl und diskutiere, wie Barrierefreiheit, Performance und Ausdruck elegant ins Gleichgewicht kommen.
Bewegung lenkt Aufmerksamkeit, strukturiert Information und schafft Emotion. Erzähle von einer Mikrointeraktion, die dich begeistert hat, und analysiere, wie Timing, Easing und Sound ein Markenerlebnis formen. Abonniere für mehr Geschichten aus der Schnittstelle von Grafik und Film.
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